Schülermeisterschaft 2012

Ein Sommermärchen – Felix und Chris gewinnen die Schülermeisterschaft

Ein Bericht über die Hintergründe des Sensationserfolgs von Felix Nordmann und Chris Leroy bei den Schülermeisterschaften 2012. Rein zufällige Ähnlichkeiten mit rienecko-literarischen Vorlagen sind rein zufällig gewollt.

Es war einmal in einem uns wohlbekannten Königreich. Dort lebten die Untertanen von König Gromö, dem Jüngeren (???) in harter Knechtschaft und leisteten begeistert ihre Frondienste bei den jährlichen Festspielen zu Ehren des Königs.

Die Recken des ersten Zeitalters waren über all die Jahre älter geworden – wie ihr König – und hatten selbst eigene kleine Recken bekommen. Diese wuselten bereits auf dem Burghof herum und begannen schon damit, unschuldige Dorfbewohner grundlos aufzuknüpfen. Eine zunehmende Zahl von ihnen wurde zudem dabei gesehen, wie sie sich an den Waffen des Königs Gromö, des Jüngeren (???), und der älteren Recken, den 52 Karten des Grauens, versuchten.

Festspiele des Imperiums

So auch der Recke Felix vom Geschlecht der Nordmänner. Als erster der jungen Recken vertrat er das Königreich Rienecko bei den alljährlichen Festspielen des Imperiums, das dazu schon die jüngsten der jungen aus dem ganzen Lande an den Tisch zerrte, um dort unter der Aufsicht eines Riesen sie mit Minibridge und Einsteigerreizung zu quälen.

Felix Partner war der edle, furchtlose und vor allem geduldige Chris von den Fürtherern, der das Königreich Rienecko in der Vergangenheit bereits besucht hatte.

TripleX trifft aufeinander

Den fortgeschritteneren Schülern und Junioren war jedoch ein noch schrecklicheres Schicksal als den Anfängern beschieden. Sie mussten u. a. gegen den über die Grenzen von Rienecko hinaus bekannten Paarturnierhai Felix Z., der angeblich noch nie Werwolf war, und dessen Partner Max, der tatsächlich noch nie einer war, in zwei Qualifikationsrunden antreten. Dort warteten 45 der grauenvollsten Verteilungen auf sie, die je auf dem Gebiet des Imperiums gespielt wurden.

Am Morgen des zweiten Tages, als alle Teilnehmer kaum aus ihrem Tod ähnlichen Schlaf erwacht waren, wurde dann das Feld aufgeteilt. Die willenlosen und geschröpften Opfer des ersten Tages konnten in der Finalrunde B ihre Wunden lecken. Doch die noch nicht genug von den Turnierhaien gefledderten Opfer wurden in der Finalrunde A erneut und sogar zweifach den Haien vorgesetzt.

Für den Sieger dieser Runde war der Titel „Deutscher Juniorenmeister“ seitens des Imperiums ausgelobt worden und das beste der drei verbliebenen Schülerpaare sollte „Deutscher Schülermeister“ werden.

Aufholjagd und Fair Play

Am zweiten Tage kam es also nun zu einem gnadenlosen Wettstreit zwischen den edlen Recken Felix und Chris auf der einen sowie Sibrand und Philipp auf der anderen Seite, die mit geringem Vorsprung begannen. Doch dieser Vorsprung wurde Runde für Runde immer geringer, bis sich das Bild kurz vor dem Ende wandelte.

Doch was war der Grund? War es die überragende Spielstärke derer von Rienecko? Oder die Angst der Anderen vor der schmächlichen Niederlage?
Nein. Den Ausschlag gab am Ende der edle „r a ff ae l“, dessen Heldentaten bereits im Lande Rienecko die Runde machen.

Reden ist Silber …

Aus zu lauten Gesprächen über „Hände“ wusste Raffael, dass in Board 16 Sechs Ohne trotz mehr als ausreichender Stärke und 12 Stichen von oben nicht gehen würden, da der Gegner im Ausspiel -Ass und -König abholen kann.

Sofort rief er nach dem Vollstrecker und es erschien Thor auf der Bildfläche, dessen mächtiger Hammer den Rieneckern von vielen Hochgeschwindigkeitsschlachten gut bekannt ist. Thor fand sofort die Übeltäter mit den lauten Stimmen und briet ihnen mit seinem Hammer Strafpunkte über die jungen Rüben. Diese letztlich milde Strafe im Gegenwert von etwas über 2 MP gab jedoch am Ende den Ausschlag bei der Vergabe von Gold und Silber. Die niedergeschlagenen Zweiten mussten sich zu alledem noch bei der Siegerehrung verhöhnen lassen, die spontan unter das Motto „Reden ist Silber – Schweigen ist Gold“ gestellt wurde.

Und die Moral von der Geschicht’?
Über Hände reden soll man nicht 🙂

Autor: Jürgen Nordmann aka Yogibär, verfasst am: 29. Juni 2012

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