Bridge mit kleineren Sonderregeln

Bridge geht auch anders – wer ein TO- oder TBR-Fetischist ist, darf hier keinesfalls weiterlesen! Hier soll es darum gehen, Bridge mit den Spielideen anderer Kartenspiele zu vereinen.

Schwarzer Peter

Zu den jeweils ersten 3 Stichen wird in folgender Form ausgespielt. Der Auszuspielende spielt nicht eine Karte seine Wahl, sondern der links von ihm sitzende zieht verdeckt eine Karte von ihm. Dies wird zum 2ten und 3ten Stich ebenso gehandhabt.

Skat

Egal welcher Kontrakt gespielt wird, bei allen Spielen kommen die 4 Buben als zusätzliche und höchste Trümpfe dazu – auch bei NT!!! Die Reihenfolge der Buben ist logischer Weise
Bube, Bube, Herz Bube, Bube. Bei NT gibt es somit nur 4 Trümpfe bei
Farbspielen 16. Reihenfolge nach den 4 Buben As, König, Dame , 10,9 etc.

Uno

Bei jeder gelegten 8 ändert sich die Spielrichtung ab dem nächsten Stich! Fallen 2 8ter in einem Stich ändert sich somit nichts.

Canasta

Die 4 2er sind weitgehend wie „farbfreie“ Joker anzusehen. Man kann eine 2 zu jeder Zeit legen, auch, wenn man eigentlich bedienen müsste. Man kann sie als Trumpf bedienen, aber auch als beliebige Farbe. Die Trumpf 2 kann auch jeder Zeit gelegt werden ist aber die einzige 2, die einen Stich gewinnen kann, sofern sie nicht übertrumpft wird.

Anti-Laus

Wenn die Spielpartei den Stich erzielt in dem die Dame gespielt wurde, bekommt sie einen Stich abgezogen. Beispiel: 4 gereizt 10 Stiche gemacht, aber Dame gefangen = Ergebnis 4 –1. Hat aber die Gegenspielseite die Dame gemacht, bekommt man einen Stich gut geschrieben, also 4Pik nur 9 Stiche erzielt aber ohne Dame = just made!

Klammer Jass

Jeder Spieler nimmt zu Beginn der Reizung nur 10 Karten auf. Die jeweils restlichen 3 Karten werden erst dann aufgenommen, wenn die Reizung beendet ist.

Whist

Spiel ohne Dummy.

Luftbridge

Spiel ohne Karten: Zu Beginn des Spiels erhält jeder Spieler einen Zettel mit dem Diagramm seiner Hand. Nun hat er ca. 1 Minute Zeit, dieses auswendig zu lernen. Danach wird gereizt und gespielt ohne Ansicht der Karten/Diagramme. Nur der Dummy muss seine Karten auf den Tisch legen. Er erhält die komplette Austeilung und ist für die Kontrolle zuständig. Natürlich darf nicht gesagt werden: „ich spiele klein “ oder „hohes “, sondern die Karten müssen exakt bezeichnet werden, z.B. als 4 und 7.
Strafe: Jede falsch bezeichnete Karte (die der Spieler also gar nicht hatte und somit auch nicht spielen konnte) kostet einen Stich.

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